Polka mit Mieze Schindler

Auch wenn der Titel es nahelegen würde, geht es hier nicht um Wachstumsförderung durch Pflanzenbeschallung, sondern ganz schnöde um die neuen Erdbeeren. Da die alten Erdbeeren ja aus Altersgründen ihren angestammten Platz räumen mussten und eine Neuanpflanzung nicht unmittelbar auf der selben Fläche stattfinden soll, ist der Pflanzort nun einfach zwei Reihen weiter gewandert.

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Die 55 Setzlinge, die in einem doch recht kleinen Karton aus dem Ostwestfälischen geliefert wurden, waren sogenannte Frigopflanzen. Diese haben den Vorteil eines geringen Volumens und kommen mehr oder weniger direkt aus der Kühlung, die ihnen einen andauernden Winter vorgaukelt. Damit kann der Pflanzzeitpunkt praktischerweise an Witterungs- und Termineinschränkungen angepasst werden. Sie bestehen im Wesentlichen aus Wurzelwerk, dem Herz und einer kleinen Knospe, die die Pflanzen als lebendig kennzeichnet.

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Frisch eingepflanzt sehen sie recht unspektakulär aus und beim Betreten des Ackers ist doch eine höhere Aufmerksamkeit anzuraten.

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In der unteren (aus dieser Perspektive linken) Reihe befinden sich 26 Polka-Pflanzen, in der oberen 26 Mieze-Schindler-Pflanzen zuzüglich dreier Befruchterpflanzen, da diese Sorte zweihäusig ist und es gilt: Ohne Befruchterpflanzen keine Erdbeeren.

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Hier nochmal eine der etwas auffälligeren Setzlinge. Und wie beim Neubaum heißt es auch hier: Nasse Füße bitte. Also wieder regelmäßige Gießbesuche und das Leitungswasser läuft natürlich immer noch nicht.

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